kiemenbox

entwurf 2. semester master | in die wand eines begehbaren quaders aus einem holzlattengestell mit einer umspannten kunststoffmembran wurden an ausgewählten stellen kleine spaltöffnungen geschlitzt. an diesen wird bewusst der sogenannte bi-materialeffekt ausgenutzt: verschiedene materialien mit möglichst unterschiedlichem wärmeausdehnungskoeffizienten (etwa pvc, gfk oder pe) wurden stoffschlüssig miteinander verbunden. aufgrund der unterschiedlichen längenausdehnung der einzelnen werkstoffe kommt es bei einer temperaturänderung zur verbiegung des kompositelements, das sich folglich ohne äußere energiezufuhr kiemenartig öffnet oder schließt und so den luftaustausch oder die lichtdurchlässigkeit regeln kann. inspiriert wurde die kiemenbox durch das prinzip der stomata (spaltöffnungen) bei pflanzen, die den gasaustausch der pflanze mit der umgebungsluft regulieren und voraussetzung für den prozess der fotosynthese sind. verfasserinnen: susanne schmidt, cristin schneider

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