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intensivwoche honeycomb | in den meisten fälle ist es der architekt gewohnt, sich mit der materialfrage aufgrund eines konkreten entwurfes oder bauwerkes auseinanderzusetzen, nach dem motto: vorhandener bedarf – mit welchem material wird er bestmöglich erfüllt? in diesem fall ist die arbeitsweise genau umgekehrt: vorhandenes material – wo besteht bedarf, was kann ich daraus machen, wie kann ich das material in der „architektur“ oder im „design“ einsetzen und neue verwendungsmöglichkeiten austesten. aus einem vorgegebenen industriehalbzeug (thermhex honeycomb cores), soll unter nutzung der jeweils typischen materialeigenschaften, eine konzeptidee zur verwendung entwickelt werden. ziel ist es eingefahrene entwurfsgleise zu verlassen und den entwurfsprozess einmal aus einer anderen richtung zu betrachten. das material: thermhex waben haben ein raumgewicht von 80 kilogramm je kubikmeter und kernstärken ab 3 millimetern und bieten ein umfangreiches spektrum an produkten zur herstellung qualitativ hochwertiger, belastbarer und kostengünstiger leichtbauelemente.die sandwichbauweise mit wabenkern ermöglicht platten und bauteile mit minimalem gewicht und maximaler reduktion der co2-belastung.der minimale materialeinsatz in wabenkernen führt zusätzlich zu einer optimalen verwendung von rohstoffressourcen. auf grundlage des thermhex herstellungsverfahrens werden durchgehende, stoßfreie materialbögen in endloslängen angeboten (standardzuschnitt 2.400 mm). die im markt einzigartige fertigungsbreite bis 1.400 mm ermöglicht den anwendern eine optimierung des materialeinsatzes in der weiterverarbeitung. thermhex wabenkerne sind komplett mit polypropylensperrfolie und polyester vlies (pet) ausgestattet. sie können so einfach und sicher mit unterschiedlichen decklagen laminiert werden und sind für verschiedenste klebstoffsysteme geeignet (u.a. polyester, epoxid, polyurethan).die verarbeitung kann dabei sowohl maschinell als auch im handverfahren erfolgen. die optimierte zellgröße und spezielle struktur der thermhex wabenkerne ermöglicht es, selbst mit sehr dünnen decklagen eine hervorragende oberflächengüte zu erzielen.
http://www.thermhex.com http://www.econcore.com

D.Hamann/J.Kurz/S.Schäfer

geschickte, entgegen gesetzte biegungen setzen das eigentlich instabile material unter spannung und steifen es dadurch aus. es entstanden dreidimensionale strukturen, die auf stabilität, gleichmäßigkeit der biegung und formschönheit untersucht wurden. verfasserinnen: d.hamann/j.kurz/s.schäfer