schaustelle (…bremmerpreis 2016)

baukonstruktion 1. semester bachelor  

aufgabenstellung: bei bauarbeiten der autobahnverlängerung a72 von chemnitz nach leipzig wurde eine archeologisch wertvolle linienbandkeramische siedlung aus der der jungsteinzeit entdeckt. bei probegrabungen wurden zwei parallel stehende nordwest/südost orientierte langhäuser in blockbohlenbauweise entdeckt. sie liegen an einem hofplatz, um einen bandkeramischen brunnen. die häuser haben eine grundfläche von ca. 20m x 7m und bestanden aus einem gerüst aus 5 parallelen pfostenreihen. die äußeren pfostenreihen waren mit einem lehmverputzten rutengeflecht miteinander zu einer fassade verbunden. alle häuser besaßen ein satteldach. dieses war höchstwahrscheinlich stroh- oder schilfgedeckt. für die ausgrabungsfläche soll nun eine überdachung oder teilüberdachung konzipiert werden, damit die archeologen geschützt arbeiten können. die ausgrabungsstätte soll gleichzeitig zur „schaustelle“ werden. ausgrabungsfunde werden vor ort ausgestellt und besucher sollen den archeologen bei den ausgrabungsarbeiten über die schulter blicken können. das projekt ist auf die dauer von zehn jahren konzipiert, danach soll die gesamte anlage rückgebaut werden. die funde werden dann im archeologischen museum in chemnitz archiviert und ausgestellt. als baustoff für das tragwerk der überdachung ist holz zu verwenden. die ausstellungs- und nebengebäude sind in holzskelettbauweise oder holzrahmenbauweise zu konzipieren.

 

bremmerpreis 2016 für baukoprojekt „schaustelle“ von  charlotte flügger, marcel indlekofer, hannah seubert, andreas stanzel,  katharina stöhr

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